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Schuldenabbau ist mir wichtiger als Steuersenkungen,
die primär die Reichsten entlasten.
Mein Einsatz im Grossrat gegen ruinöse
Steuersenkungen:
- Steuergesetz
2007
Leserbrief im Bieler Tagblatt 21.12.06
So gehts nicht
«Steuersenkung ist nötig» - BT, 13. Dezember
Herr Eichenberger plädiert dafür, «nicht bedürftige
Familien, sondern die Reichen zu entlasten». Er vergisst dabei
wichtige Details:
Unbegrenztes (Wirtschafts-) Wachstum ist höchstens in der Theorie
möglich.
Unsere Gesellschaft braucht mehr Kinder, deshalb müssen Familien
mit Kindern unterstützt werden.
Wenn die Kantone mit Steuersenkungen «Reiche»
anlocken wollen, vermehren sich diese nicht, nur ihr Vermögen.
Der überbordende Steuerwettbewerb treibt letztlich die strukturschwachen
Kantone in den Ruin.
Ruedi Löffel-Wenger, Grossrat EVP, Münchenbuchsee
Leserbrief im Bund 14.12.06 und BZ 22.12.06
Missbrauch
Ausgabe vom 9. Dezember "Skilager-Entscheid weckt harsche
Kritik"
Das Verhalten der Buchser SVP ist ein Lehrbuchbeispiel für unehrliche
und destruktive Finanzpolitik:
Zuerst werden bei der Budget-Beratung im Parlament unrealistische "Sparvorschläge"
gemacht.
Danach wirbt man im Hinblick auf die Budget-Abstimmung an der Urne mit
Halbwahrheiten für eine Nein.
Schliesslich spielt man sich als "Retter" des Skilagers auf,
obwohl man spätestens nach der Budget-Debatte im Parlament genau
wusste, dass das Skilager zu den nicht-gebundenen Ausgaben gehört
und deshalb Opfer eines Budget-Neins sein würde.
RUEDI LÖFFEL-WENGER, Münchenbuchsee
Leserbrief in der Berner Zeitung 19.05.06
Ist der neue HIV-Präsident abgehoben?
Ausgabe vom 17. Mai Interview mit Niklaus Lüthi
«Der Kanton Bern baue viel, doch die Mittel müsse er nicht
in Radwege investieren, sondern in Verbindungen,
die die Wertschöpfenden brauchen, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen
oder um Güter zu den Kunden zu bringen». Soweit der neue
HIV-Präsident im Interview mit dieser Zeitung.
Dass Radwege beispielsweise zur Schulwegsicherug dienen oder dass es
im Kanton Bern auch Menschen gibt, die per Velo zur Arbeit fahren, kann
sich der neue HIV-Präsident offenbar nicht vorstellen - schade!
RUEDI LÖFFEL, Grossrat EVP, Münchenbuchsee
Leserbrief in der Berner Zeitung 14.01.06
Augen für Positives öffnen
Es wäre schön, wenn wir weniger über
die Steuern klagen und dafür unsere Augen für all die
Standortvorteile öffnen würden: Super Verbindungen beim öffentlichen
Verkehr; ein gut unterhaltenes, dichtes Strassennetz; eine fast tadellos
funktionierende Versorgungim Sozial- und Gesundheitsbereich; ein breites
und gutes Bildungsangebot; Strom, Wasser und Gas rund um die Uhr; hohe
Sicherheit im öffentlichen Raum; einigermassen saubere Luftund
attraktive Naherholungsgebiete.
Vorsicht: Das individuelle Verlängern der Liste kann zu Dankbarkeit
und Zufriedenheit führen …
RUEDI LÖFFEL, Grossrat EVP, Münchenbuchsee
leider nicht abgedruckter Leserbrief im Bund Juni
2005
Rangliste ergänzen
zum Beitrag "Zug ist immer klarer Spitze" Bund 3.6.05
Wie wäre es, wenn die Rangliste der kantonalen Steuerbelastungszahlen
jeweils um die Spalte "zinsrelevante Schulden" erweitert würde?
Die Milliardenschulden der einzelnen Kantone würden zeigen, wie
unsinnig und ruinös der Steuerwettbewerb in der kleinräumigen
Schweiz ist.
Ruedi Löffel, Grossrat EVP, Münchenbuchsee
Leserbrief in der Berner Zeitung 21.04.04
Nein ist zwingend
Sollen ein paar hundert Schulklassen und die Lehrwerkstätten
geschlossen werden? Soll der Strassenunterhalt vernachlässigt werden?
Sollen Bezirksspitäler aufgehoben und Spitexleistungen gekürzt
werden? Sollen Polizisten entlassen werden? Ein Nein zum ruinösen
Steuerpaket ist zwingend nötig!
RUEDI LÖFFEL, Grossrat EVP, Münchenbuchsee
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