Das Postulat wurde am 19.03.07 vom Grossen Rat diskutiert
und anschliessend von Daniel und mir zurückgezogen,
weil (noch) nicht mehrheitsfähig.

Die Medienreaktionen dazu finden Sie hier.

 

P O S T U L A T  

Anwendung des „doppelten Pukelsheim“
bei Grossratswahlen

Der Regierungsrat wird beauftragt für zukünftige Grossratswahlen die Anwendung des Zuteilungsverfahren zu prüfen, welches unter dem Namen „doppelter Pukelsheim“ bekannt ist.

Begründung:

Der „doppelte Pukelsheim“ führt zu einer bisher unerreichten Abbildungsgenauigkeit aller durch die Wählenden abgegebenen Stimmen auf die Zusammensetzung des Parlaments. Diese Abbildungsgenauigkeit wird erreicht, indem die Sitze in einem ersten Schritt proportional zum Ergebnis im ganzen Wahlgebiet (Kanton) und anschliessend auf die Parteien in den einzelnen Wahlkreisen verteilt werden. Die Abbildungsgenauigkeit ist zudem im Gegensatz zu dem im Kanton Bern bisher verwendeten Verteilverfahren nach Hagenbach-Bischoff deshalb grösser, weil ein Divisorverfahren mit Standardrundung (Auf- oder Abrunden zur nächst gelegenen ganzen Zahl) verwendet wird.
Das neue Zuteilungsverfahren wird kurz unter www.wahlrecht.de/ausland/zuerich.html und vertieft unter www.math.uni-augsburg.de/stochastik/pukelsheim/2004b.pdf beschrieben.

Bern/Münchenbuchsee, 22.01.07
Daniel Kast, CVP; Ruedi Löffel, EVP

mitunterzeichnet von 15 weiteren Grossratsmitgliedern aus EVP, PSA und CVP

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