Bald ist der Schutz vor Passivrauch auch im Kanton Bern Tatsache


Am 10. Juni 2008 hat der bernische Grosse Rat endlich das "Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen" verabschiedet. Es setzt die Forderungen meiner beiden in den Jahren 2005 und 2006 überwiesenen Motionen endlich um und sorgt dafür, dass die Luft in öffentlich zugänglichen Innenräumen im Kanton Bern bald besser wird.


 
 

Die Restaurants im Kanton Bern werden rauchfrei !!!


Foto: Andreas Blatter, BZ 12.9.06

Ruedi Löffel erklärt seinen Kritikern, wie einfach ein Rauchverbot in den Restaurants umgesetzt werden könne: mit einem Verbotsschild, das in allen Sprachen verstanden wird.


 
 

Die EVP als Siegerin der Grossratswahlen (9.4.2006)


Fotos: Matthias Stürmer 9.4.06

Nach dem kritischen Blick auf die Wahlresultate folgt das Strahlen der Wahlsieger.

Zusammen mit EVP-Kantonalpräsident
Heinz Dätwyler im Rathaus in Bern.


 
 

Öffentliche Räume werden rauchfrei (20 Minuten 22.6.2005)


Patrick Marbach, 20 Minuten 22.6.05

In öffentlichen Räumen wie Schulen, Sportanlagen und Spitälern darf künftig nicht mehr geraucht werden. «Das ist die Kehrtwende: Nichtrauchen wird endlich zur Normalität», freut sich Ruedi Löffel (EVP).


 
 

Werbeverbot für Alkohol und Tabak (BZ 9.4.2003)


Andreas Blatter, Berner Zeitung 9.4.03

Kämpfte erfolgreich gegen Plakatwerbung für Tabak und Alkohol: EVP-Grossrat Ruedi Löffel.


 
 

Wälti und Löffel überzeugen Rat (MLZ 9.4.2003)

Das Parlament will Plakatwerbung für Tabak und Alkohol verbieten


Langenthaler Tagblatt/Berner Rundschau 9.4.03

Zufrieden: Johanna Wälti-Schlegel (GFL/Burgdorf) und Ruedi Löffel (EVP/Münchenbuchsee) behielten in der mit vielen Emotionen verbundenen Ratsdiskussion die Oberhand.


 
 


Langenthaler Tagblatt / Berner Rundschau, HEADLINES, 17.04.2002

Der Wahlsieg der EVP hat einen Namen: Ruedi Löffel

Münchenbuchsee Der neue Grossrat im Amt Fraubrunnen hat in seinem Amt als kantonaler Geschäftsführer bereits einiges bewegt. Viel Knochenarbeit, eine klare Strategie und ein aktiver Geschäftsführer sind Gründe für den Wahlsieg der EVP. Dahinter steht der Geschäftsführer Ruedi Löffel. Der Münchenbuchseer kann auch einen persönlichen Erfolg verbuchen: Er wurde Grossrat im Amt Fraubrunnen. Beat Waldmeier.
In welchem der Reiheneinfamilienhäuser die Familie Löffel in Münchenbuchsee wohnt, ist schon von weitem ersichtlich: An der Haustür prangt neben anderem ein Plakat mit der Aufschrift "Herzliche Gratulation". Und im Haus drin stehen verschiedene Blumensträusse. "Das Plakat haben die Nachbarn aufgehängt und einer der Sträusse stammt vom Gemeindepräsidenten von Münchenbuchsee", erklärt der neugewählte Grossrat des Amts Fraubrunnen. Die EVP hat dort den zusätzlichen Sitz geholt, der dem Amt zugesprochen worden war - überraschend für viele, weniger für Löffel selber, ausser, dass gerade er selber auf ihm Platz nehmen wird.

 

Langenthaler Tagblatt / Berner Rundschau, 15.4.02

EVP räumt auch in Fraubrunnen ab

Im Amt Fraubrunnen war es spannend: Wer macht das Rennen um den achten Sitz? Das war die grosse Frage im Vorfeld der Wahlen. Nicht die Bürgerlichen, sondern eine Partei der Mitte holte das Mandat. Der EVPler Ruedi Löffel ist überglücklich: Der Geschäftsführer der EVP Kanton Bern aus Münchenbuchsee machte den Sitz gleich selber. Es zeige, dass die EVP auf dem richtigen Weg sei. «Die Wähler haben genug von den zwei grossen Blöcken, die keine richtige Sachpolitik machen.»
«Es war ein positiver Schock für mich»

Reaktionen - Kandidaten kurz nach ihrer Wahl
Mit Champagner wird sicher nicht angestossen», schmunzelte Ruedi Löffel-Wenger, Projektleiter der Fachstelle Suchtprävention des Blauen Kreuzes. Der Erwerb des achten Sitzes im Amt Fraubrunnen ist dem Geschäftsführer der EVP Kanton Bern aber doch ein Fest wert. «Es war ein positiver Schock», erklärte der 40-jährige Buchser. «Mein Leben werde ich wohl neu organisieren müssen», meinte Löffel-Wenger.

 
 


Treffen mit BR Cotti an der Blue Cocktail Bar

 

 

 

Jubiläumsfeier 150-Jahre Bundesstaat 13. September 1998 in Bern

 
 

Bund vom 11.10.2000

Die EVP macht Jagd auf Gemeinderatssitze

GEMEINDEWAHLEN / Vom viel beklagten Mangel an Kandidierenden scheint die EVP nicht viel zu spüren: In sechs Gemeinden beteiligt sich die Partei heuer erstmals an den Wahlen. Treibende Kraft hinter dieser Offensive ist EVP-Wahlkoordinator Ruedi Löffel. Beflügelt hat ihn unter anderem der letztjährige Wahlerfolg in Münchenbuchsee.
• EVELYNE MAYR
In etlichen Gemeinden des Kantons Bern haben die Stimmberechtigten bei den bevorstehenden Gemeindewahlen eine grössere Auswahl als in früheren Jahren: Die EVP macht mit insgesamt zehn Kandidierenden in Zollikofen, Muri, Huttwil, Heimberg und Kirchberg zum ersten Mal Jagd auf einen Sitz in der Exekutive. Mit einer 14 Personen starken Liste mischt die EVP in Zollikofen auch bei den Parlamentswahlen mit. In Belp und Schönbühl tritt die Partei erstmals zu den Kommissionswahlen an, auf den total drei Listen kandidieren total 23 Personen.

Eine Premiere hatte die EVP auch in Biel: Die Partei versuchte bei den Wahlen vom 24. September erstmals, ein Mandat für den nebenamtlichen Gemeinderat zu gewinnen. Dies ist ihr jedoch nicht gelungen. Mit Ausnahme von Huttwil, Muri und Biel existieren in all diesen Gemeinden noch keine EVP-Ortsparteien.

Buchser Wahlen motivierten
Hinter dieser Offensive steckt Ruedi Löffel aus Münchenbuchsee. Die Kantonalpartei hat ihn Anfang Jahr mit einem 20-%-Pensum als GF und Wahlkoordinator angestellt; er hat die meisten Kandidierenden rekrutiert. Angespornt hat Löffel einerseits der Wahlerfolg, den die EVP letztes Jahr in Münchenbuchsee erzielte: Die Partei konnte bei den Parlamentswahlen zwei Sitze dazugewinnen und ist nun mit drei Personen in diesem Gremium vertreten. Aber auch die Resultate der Nationalratswahlen von 1999 hätten ihn beflügelt, in bestimmten Gemeinden aktiv zu werden, sagt Löffel. So habe er nämlich bei der Auswertung der Nationalratswahlen festgestellt, dass in Zollikofen jede zwanzigste Person, die an die Urne geht, EVP wählt. «Da muss man etwas machen», habe er sich deshalb gesagt - und sich daran gemacht, Kandidierende zu suchen.

Erste Reaktion: Keine Zeit
Wichtiges Instrument bei dieser Arbeit war für Ruedi Löffel die Adressliste der Kantonalpartei: 14 500 Adressen standen ihm zur Verfügung. Recht direkt habe er jeweils sein Anliegen bei einem Telefongespräch formuliert, so Löffel. Die meisten hätten positiv reagiert auf die Ankündigung, die EVP wolle sich in ihrer Gemeinde an den Wahlen beteiligen. Auf die Frage, ob sie kandidieren würden, hätten aber praktisch alle mit der Begründung, sie hätten keine Zeit für ein öffentliches Amt, abgewinkt. Dennoch ist es Löffel gelungen, genügend Personen zu einer Kandidatur zu motivieren. So zum Beispiel ist sein Werben bei Simon Rohrer, der fürs Parlament in Zollikofen kandidiert, gut angekommen. Er verfolge die Politik aktiv mit und habe schon immer Sympathien zur EVP gehabt, sagt Rohrer, der Lehrer in einer christlichen Privatschule ist. Er helfe gerne mit, Stimmen zu holen, rechne aber nicht damit, gewählt zu werden. Wenn doch, «würde es mich freuen».

Die Nähe zur EVP
Auch Jeannette Kasper-Reber, Geschäftsführerin und Ko-Leiterin der Weltgebetstagsbewegung, hat sich eine Kandidatur nicht lange überlegt. Sie bewirbt sich um einen Sitz im Zollikofer Parlament und im Gemeinderat. Die EVP sei für sie die «nahe liegendste» Partei, sagt Kasper. Theoretisch aber wäre es möglich, mit ihrer vom christlichen Gedankengut geprägten Politik auch bei einer anderen Partei mitzumachen. Ebenfalls auf der Liste für die Zollikofer Parlamentswahlen steht Roland Stucki, Fachstellenleiter bei der Firma Securiton. Er sei bereits früher für eine Kandidatur angefragt worden - allerdings von der EDU. Damals habe er keine Zeit gehabt, erklärt Stucki. Nun aber sei er motiviert, aktiv zu politisieren. Hinter das Programm und das Gedankengut der EVP könne er sich stellen. Er sei zuversichtlich, gewählt zu werden. Wenn nicht, würde ihn das aber nicht enttäuschen, sagt Stucki. Barbara Wyss - sie kandidiert für den Gemeinderat in Kirchberg - rechnet schon damit, gewählt zu werden. Für Wyss, die sich ehrenamtlich in der christlichen Jugendarbeit «paf» (praise and fun) engagiert, ist die Kandidatur «kein Gag». Sie komme zwar aus einer SVP-Familie, aber keine Partei sei ihr so nahe wie die EVP. Obwohl sie schon seit längerem Lust habe zu politisieren, hätte sie deshalb für keine andere Partei kandidiert.

Dem Nachbar zuliebe
Stephan Schranz, der ebenfalls für den Gemeinderat in Kirchberg kandidiert, politisierte bereits an seinem vorherigen Wohnort Muri für die EVP in einer Kommission. Wäre er nicht weggezügelt, hätte er sich in Muri um einen Sitz in der Exekutive beworben. Ob in Kirchberg nun er oder jemand anders auf der EVP-Liste gewählt würden, sei unwichtig, so Schranz. Es würde ihn aber freuen, wenn er ein Mandat erhielte. Anders ist die Ausgangslage für Matthias Stalder. Weil ihn ein Nachbar gebeten habe, kandidiere er nun auf der Liste der EVP für die Vormundschafts- und Fürsorgekommission in Belp, sagt der Postangestellte. «Es ging darum, die Liste zu füllen.» Einen Bezug zur EVP habe er nicht. Er rechnet nicht damit, gewählt zu werden. Und sollte er einmal nachrutschen müssen, sei es «nicht ausgeschlossen», dass er das Amt annehme.

Kandidieren vor Beitreten
Für Ruedi Löffel sind auch diejenigen Kandidierenden «echt», die lieber nicht gewählt würden. Alle Kandidierenden wollten der EVP zu einem Sitz in den jeweiligen Gremien verhelfen. Dass ein mögliches späteres Nachrutschen zur Nagelprobe werden könnte, fürchtet er nicht. Die grösste Hemmschwelle stelle nämlich die Kandidatur selbst dar, und die sei ja zu dem Zeitpunkt des Nachrutschens, bereits überwunden. «Viele kostet es eine grosse Überwindung, sich als Kandidat oder Kandidatin der EVP in der Öffentlichkeit zu präsentieren», so Löffel. Noch nicht die Hälfte der Personen, die heuer erstmals für die EVP kandidieren, sind gemäss Löffel Parteimitglieder. Ein Beitritt sei auch nicht vordringlich, genauso wenig wie die Gründung von Ortsparteien. Nach den Wahlen allerdings werde er schon versuchen, die Leute zu einem Beitritt zu motivieren - nicht zuletzt wegen der Mitgliederbeiträge, die nebst Spenden eine wichtige Einnahmequelle für die Partei sind.

Die EVP im Kanton Bern
may. Bern, Biel, Saanen, Steffisburg und Thun: In diesen Gemeinden wurden 1919 die ersten EVP-Ortsparteien gegründet. 31 weitere Ortsparteien kamen später dazu. Heute ist die EVP des Kantons Bern gut 940 Mitglieder stark. Rund die Hälfte der Mitglieder sind evangelisch-reformiert, 143 gehören der EMK an, 100 dem EGW, rund 230 Personen sind Angehörige einer anderen oder keiner Kirche. Insgesamt ist die EVP im Kanton Bern mit 17 Personen in Exekutiven und 40 Frauen und Männern in Gemeindeparlamenten präsent. Im Kantonsparlament hat die Partei seit den Wahlen 1999 8 Mandate inne. Der Stimmenanteil betrug 4,4 %. Bereits 1986 kam die EVP auf einen Stimmenanteil von 4,3 %; danach hatte sie einen Einbruch: 1990 erhielt sie nur 3,4 % der Stimmen. Vier Jahre später gings aber wieder aufwärts: 1994 erreichte sie 4,0 % und 7 Sitze im Grossen Rat.