Auf dieser Seite finden Sie Medienberichte über
Wahlkämpfe- und siege der EVP bis und mit NR-Wahlen 2007
.

Hier finden Sie die Medienberichte im HInblick auf die kantonalen Wahlen 2010.
Und hier finden Sie Medienberichte zu früheren Wahlen.
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Berner Zeitung + Bund 13.12.07 - IHRE SEITE

Die Notbremse gezogen

Zur Bundesrats(ab)wahl von gestern
Weil die Schweiz keine monarchistischen Tendenzen erträgt, hat die Bundesversammlung die Notbremse gezogen.
Ruedi Löffel Grossrat EVP Münchenbuchsee

 

Livenet.ch 22.10.2007, Peter Schmid

Berner EVP deutlich besser - aber nicht stark genug

Im Kanton Bern erreichte die EVP 5,44% der Stimmen (deutlich mehr als die 5,15% von 2003), die EDU fiel von 4,1 auf 3,6% zurück. Der besonnene Oberländer Nationalrat Walter Donzé machte ein gutes Resultat, doch die Listenverbindung mit der CVP (Norbert Hochreutener wieder gewählt) brachte den erhofften Sitzgewinn für Marianne Streiff-Feller nicht.
Die EVP steigerte sich mit weiteren profilierten Kandidaten wie Josef Jenni und Ruedi Löffel von 379'000 auf fast 450'000 Parteistimmen, die EDU fiel von 302'000 auf 293'000 Stimmen zurück, bei einer um vier Prozent höheren Stimmbeteiligung. Als einziger EDU-Vertreter verbleibt der Emmentaler Christian Waber im Nationalrat.

 

Herzlichen Dank für alle Unterstützung, die ich bei
den Nationalratswahlen '07 erfahren durfte!!!
Die 13'853 persönlichen Stimmen sind mir Motivation,
mich weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen
fürs Allgemeinwohl einzusetzen.

Ruedi Löffel-Wenger, EVP-Grossrat seit 2002

 

Bund 10.10.2007

Zweiter EVP-Sitz in Reichweite

Die EVP darf auf einen zweiten Sitz im Nationalrat hoffen. (...). Stefan Wyler
Die Evangelische Volkspartei (EVP) ist im Kanton Bern auf Wachstumskurs. Sie hat bei den Nationalratswahlen 2003 ihren Wähleranteil von 4,0 auf 5,2% gesteigert, sie hat bei etlichen Kommunalwahlen vorwärts gemacht und bei den Grossratswahlen 2006 schliesslich kräftig zugelegt, von 5,9 auf 7,3%. Ihren steten Wachstumskurs möchte die EVP nun in den Gewinn eines zweiten Nationalratssitzes ummünzen – und dieses Ziel scheint erreichbar. Einen sicheren Sitz gibt es im Nationalrat für 3,7% Wähleranteil, für zwei Mandate braucht es 7,4%. Diesen Wähleranteil hat die EVP bei den Grossratswahlen 2006 praktisch erreicht, doch darf man die Grossratswahlresultate nicht einfach auf die Nationalratswahlen umrechnen, denn bei nationalen Wahlen schneidet die EVP regelmässig schlechter ab als auf kantonaler Ebene. Was prozentemässig zum zweiten Sitz fehlt, könnte der EVP aber ihr neues Bündnis bringen. Die EVP hat ihre drei Listen mit den zwei Listen der CVP verbunden. Offen bleibt, wem das Bündnis am Ende nützt: Macht die EVP mehr als doppelt so viele Stimmen wie die CVP, so sichert die Listenverbindung der EVP den zweiten Sitz. Macht die CVP mehr als halb so viele Stimmen wie die EVP, so rettet die Listenverbindung den Wackelsitz der CVP, die 2003 nur 2,3% Wähleranteil erreichte und ihren Sitz der Listenverbindung mit der separatistischen Liste romande verdankt, die dieses Jahr nicht mehr antritt.
Bei den Namen scheint die Sache klar: EVP-Nationalrat Walter Donzé darf mit einer sicheren Wiederwahl rechnen. Und den allfälligen zweiten Sitz wird Marianne Streiff besetzen, die Präsidentin der EVP-Grossratsfraktion und Könizer Gemeinderätin. Donzé und Streiff sind auf der EVP-Hauptliste vorkumuliert und deshalb für andere bekannte EVP-Politiker wie den Oberburger Solarpionier Josef Jenni oder den EVP-Geschäftsführer und Anti-Tabak-Kämpfer Ruedi Löffel nicht einzuholen.

 

20 Minuten Bern 26.09.2007

Vandalismus trifft kleine Parteien

(...) Ebenso destruktiv versuchen Gegner den EVP-Kandidaten Ruedi Löffel zu demoralisieren: Schon fast systematisch werden seine Werbemittel in Münchenbuchsee verunstaltet. Sogar das Wahlplakat an seiner eigenen Haustüre hat jemand angezündet. Für Löffel ist klar: «Die respektlose Kampagne der SVP trägt Früchte – die Leute werden motiviert, die Werbung Andersdenkender zu zerstören.» mar

 

DRS Regionaljournal BE FR VS 10.09.2007

07 Wahlen 2007: Die EVP und die CSP in den Kantonen Bern, Freiburg und Wallis (13:06)
Wahlserie über die Parteien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2007. Link

 

St. Galler Tagblatt 3.9.07

Klein und zäh

Mit christlich-ethischen Werten will die EVP in den NR-Wahlen punkten
Weit weniger Beachtung als die Bundesratsparteien und die Grünen finden die «Kleinen» im Parlament. Eine von ihnen, die EVP, spürt Morgenluft. Sie will erstmals Fraktionsstärke erlangen und eine wichtigere Rolle spielen als jene der Mehrheitsbeschafferin. Georg Farago/bern
Die Grünen haben es gut: Keiner Partei werden so günstige Wahlprognosen gestellt wie ihnen. Und auch im Spektrum der Kleinparteien zieht das Öko-Label, da schwimmen die Grünliberalen als aufstrebende Kraft oben auf. Doch welche ist im Nationalrat die tatsächlich grünste Partei? Es ist die kleine Evangelische Volkspartei, (...). Im Rating der Umweltverbände erreicht das Abstimmungsverhalten von Heiner Studer (AG), Ruedi Aeschbacher (ZH) und Walter Donzé (BE) zusammen 97,3% Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Verbände. Bei der grünen Fraktion sind es 94%, und bei der SP 92%.
Für den EVP-Präsidenten Ruedi Aeschbacher ist das ökologische Engagement seiner Partei nichts als konsequent. Schliesslich gelte es, die Schöpfung zu erhalten. Ethisch-moralisch werden auch die beiden anderen Fixpunkte der EVP-Politik begründet: das Einstehen für die Familien als Urzelle der Gesellschaft und das Bedürfnis, den Schwachen zu helfen. Dabei legt Aeschbacher grossen Wert auf Rechtsstaatlichkeit und korrekten Rechtsvollzug: «Ist das geschwächt, leiden niemals die Mächtigen und Rücksichtslosen, sondern immer nur die kleinen Leute.» Gefahr drohe im Parlament, wo ununterbrochen versucht werde, die hohen Einkommen steuerlich zu entlasten und damit den Staat, den Garanten für Gerechtigkeit, um die Einnahmen zu prellen.

Sozial und konservativ
(...) Eine linkskonservative Politik basierend auf christlich-ethischen Werten: Mit diesen Überzeugungen will die EVP in den Wahlen punkten und setzt sich hohe Ziele: Im Nationalrat will sie sich von einem Wähleranteil von heute 1,8% auf 3% verbessern. Zwei zusätzliche Mandate sollen es der Partei ermöglichen, aus eigener Kraft eine Fraktion zu bilden, (...) Zahlreiche neue Sektionen wurden gegründet, so in Luzern, Genf, der Waadt, Graubünden und Neuenburg. In Solothurn und Appenzell Ausserrhoden schaffte die EVP den Einzug in den Kantonsrat und in Herisau in den Gemeinderat. Im katholischen Schwyz steht eine Gründung kurz bevor. In 13 Kantonen, so vielen wie noch nie zuvor, wird sich die EVP mit eigenen Listen an den Nationalratswahlen vom Oktober beteiligen.
Bestätigt fühlt sich die Partei aber auch durch viele Parteibeitritte. In der ablaufenden Legislatur verbesserte sich der Mitgliederstand um 16% auf rund 4700. Angesprochen fühlten sich Leute, die in einer kälter werdenden Gesellschaft Solidarität und Glaubwürdigkeit suchten. «Wir setzen uns ein gegen Beliebigkeit, Egoismen, Materialismus und die Rücksichtslosigkeit der Mächtigen auf Kosten der Schwächeren», sagt Aeschbacher.

Parallelgesellschaft verhindern
Die EVP will in der Schweiz lebende Moslems auf hier geltende Grundwerte verpflichten. Mit allen Kräften müsse verhindert werden, dass eine islamische Parallelgesellschaft entstehe. Die EVP fordert obligatorische Sprachkurse, in denen über die ethischen Grundwerte, Rechte und Pflichten in der Schweiz informiert wird. Moslemische Geistliche sollen eine Landessprache beherrschen. In der Schule sollen Elternabende, Klassenlager und Schwimmunterricht für alle obligatorisch sein. Dies beschloss die EVP zum Wahlkampfauftakt am Samstag in Aarau. (sda)

 

Berner Zeitung + Bieler Tagblatt 18.7.07 - WAHLEN

So will sich die CVP retten

dr. «Wir tragen das Programm der CVP voll mit», sagt Reto Nause. Der CVP-Generalsekretär und Berner Stadtrat gibt sich alle Mühe, den Eindruck zu zerstreuen, seine Nationalratswahlliste «Die Liberalsozialen» sei gegen die CVP gerichtet. «Wir sind keine Partei, sondern eine Vereinigung innerhalb der CVP», sagt er. Sie stehe in einer Unterlistenverbindung mit der CVP; gemeinsam strebe man zwei Nationalratssitze an.
Ein utopisches Ziel. Die CVP muss froh sein, wenn sie ihren einzigen Berner Nationalratssitz, jenen von Norbert Hochreutener, halten kann. 2003 gewann sie diesen nur dank einer Listenverbindung mit den bernjurassischen Separatisten. Sowohl Hochreutener und Nause als auch weitere CVP-Vertreter dementieren, dass der Grund für die Nause-Liste ein Streit dar- über gewesen sei, wer zuoberst auf der Liste stehen dürfe.
Rein rechnerisch kann die Unterliste «Die Liberalsozialen» der CVP die Stimmen bringen, die es braucht, um zusammen mit der Listenverbindung mit der EVP den wackelnden Sitz zu retten. 2003 kam die CVP auf einen Wähleranteil von 2,3%, die EVP auf 5,1%. Im Kanton Bern braucht es für ein Vollmandat 3,7%. Zusammen können CVP und EVP somit die notwendigen Stimmen erringen.
Anm.: Bei den Grossratswahlen 2006 hat die EVP 7,34% erreicht, könnte also aus eigener Kraft 2 NR-Sitze erringen. Die Listenverbindung EVP-CVP wird also ganz sicher mindestens 2 NR-Sitze erringen.

 

Berner Zeitung 29.6.07 / Bund 30.6.07 / Bieler Tagblatt 2.7.07 - Leserbriefe
Umweltrating Ausgabe vom 27. Juni «Grüne und SP top»

Die EVP ist noch besser

Auf www.umweltrating.ch stelle ich fest, dass bezüglich Umweltpolitik nicht Grüne (94%) und SP (92%) top sind, sondern die EVP. Das Abstimmungsverhalten der EVP-Nationalräte stimmt nämlich zu 96,6% mit den Anliegen der Umweltverbände überein. Dieses Ergebnis erstaunt kaum, denn der Glaube an den Schöpfer und das Bewahren der Schöpfung gehören in der EVP von jeher zusammen (vgl. www.lebenswerte.ch). Erstaunlich ist aber, dass dieser Spitzenplatz der EVP verschwiegen wird. Ist es deshalb, weil die EVP nicht so recht ins Links-rechts-Schema passt? Oder gibt es der EVP gegenüber grundsätzliche Vorbehalte? Was auch immer der Grund sein mag, er ändert nichts an der Tatsache, dass die EVP im Nationalrat die umweltfreundlichste Partei ist.
Ruedi Löffel, Grossrat EVP, Münchenbuchsee

 

Tele M1 18.6.2007

Wahlvideo der EVP mit Carmen Fenk (1:33)

Hören Sie hier den ganzen Wahlsong der EVP

 

Bund 26.04.2007

«Vermitteln statt polarisieren»

(...) Nun mischt auch die EVP mit im Wahlkampf um das erste vollamtliche Gemeindepräsidium in Münchenbuchsee: Mit der Kandidatur von Matthias Hügli will die EVP in Zukunft die «gegenseitige Lähmung» von SVP und SP verhindern. Manuela Ryter
Der 21. Oktober wird in Münchenbuchsee einiges bewegen: An diesem Wahlsonntag wird sich nicht nur zeigen, welche Parteien ihre Stärke im vom 9 auf 7 verkleinerten Gemeinderat halten können, es wird auch der erste vollamtliche Gemeindepräsident gewählt (...).
Den Startschuss gab Ende Februar die SVP mit der Nomination von Fraktionspräsidentin Sonja Bucher als Kandidatin für das Gemeindepräsidium. Diese Nomination – Bucher hatte in der an der Urne von der SVP gewonnenen Budgetschlacht an vorderster Front gekämpft – stiess der EVP sauer auf: Damit sei eine weitere Polarisierung der Gemeinde programmiert, sagte EVP-Präsident Heinrich Wenger gestern an einer Medienorientierung. «Diese verfahrene Situation hat uns ermutigt, mit Matthias Hügli selbst einen Kandidaten zu stellen.» Münchenbuchsee brauche nun einen Gemeindepräsidenten, der Sachpolitik mache und «der Allgemeinheit dient und nicht die Bevölkerung gegeneinander aufbringt». Dies sei angesichts der momentanen Finanzlage – seit den Steuerausfällen wegen des britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline klafft ein grosses Loch in der Gemeindekasse – von entscheidender Bedeutung, sagt Matthias Hügli. Denn eines stehe fest: «Der Entscheid der Stimmbevölkerung gegen eine Steuererhöhung wird in der nächsten Legislatur gravierende Folgen haben – wir können nicht länger von den Reserven leben.»

Finanzen als Wahlkampfthema
Die Finanzen werden also zum Wahlkampfthema. Hügli, der im Herbst 2003 als erstes EVP-Mitglied in den Buchser Gemeinderat einzog, will jetzt nicht definitiv Position beziehen. Am wichtigsten sei, dass wieder Bewegung in die Gemeinde komme, sagt der 44-jährige Theologe: «Im Moment befinden wir uns im Stillstand, weil sich SVP und SP gegenseitig paralysieren.» Die EVP sei deshalb die ideale Partei, etwas zum politischen Klima beizutragen: «Ich bin nicht gezwungen, in einem Block mitzumachen, und kann vermittelnd statt polarisierend auftreten.»

Münchenbuchsee wohin?
Hügli, der vor acht Jahren in die Gemeinde zog, ist es denn auch ein Anliegen, «die Zukunft und das Gesamte im Auge behalten und nicht nur Einzelinteressen». Es sei nicht die Aufgabe des Gemeindepräsiden-ten, die Richtung anzugeben, sondern mit den andern einen Weg zu suchen. Als leitender Seelsorger am Inselspital sei er es gewöhnt, in Krisensituationen zu vermitteln. «Wir müssen jetzt miteinander an einen Tisch sitzen und uns fragen: Was wollen wir denn eigentlich für ein Dorf? Was wollen wir erreichen?» Wenn Münchenbuchsee eine attraktive, moderne Agglomerationsgemeinde sein wolle, brauche es ein modernes Angebot wie etwa Kinderbetreuung oder Tagesschulen – «und das kostet Geld», so der Bildungsvorsteher und Vater dreier Söhne. Andererseits müsse die Gemeinde attraktiv werden für Unternehmen.

Löffel bleibt in Kantonspolitik
Hügli sei der geeignete Nachfolger des abtretenden Walter Bandi (svp), sagte auch Grossrat Ruedi Löffel, der im Vorfeld als möglicher Kandidat gehandelt wurde – er selbst wolle sich weiterhin auf die Kantonspolitik konzentrieren. (...)

EVP heuer im Alleingang
Da die CVP nicht mehr zu den Wahlen antritt, steigt die EVP in diesem Jahr ohne Listenverbindung in den Wahlkampf für den verkleinerten Gemeinderat. Der Vorstand schlägt der Partei am 4. Mai folgende Kandidaten vor: Matthias Hügli (Gemeinderat, bisher), Katja Schenkel (GGR-Präsidentin), Pascal Lerch (GGR-Mitglied), Ruedi Löffel (Grossrat), Toni Mollet (GGR-Fraktionspräsident CVP/EVP) und Daniel Simon (Pfarrer EGW). (mry)

 

Bund 29.03.2007

EVP mischt mit

In Münchenbuchsee ist Ruedi Löffel startbereit
Die EVP will SP und SVP das Feld nicht kampflos überlassen. (...)
Die EVP greift in den Wahlkampf um das Gemeindepräsidium in Münchenbuchsee ein. «Wir haben gute Leute, die dem Amt gewachsen wären und sich zur Verfügung stellen», sagte Parteipräsident Heinrich Wenger. Die Wahlen finden am 21. Oktober statt. «Wir werden eine kompetente Person ins Rennen schicken.» Wenger bestätigte damit eine Meldung der «Berner Zeitung». Mögliche Namen für die Nachfolge des abtretenden Walter Bandi (svp) wollte Wenger noch nicht nennen, er verwies auf die Mitgliederversammlung von Anfang Mai. «Wir möchten jemanden in diesem Amt, der vermitteln kann und nicht polarisiert.» Der EVP-Präsident zielte damit auf die Kandidatur der SVP. Die wählerstärkste Partei in Münchenbuchsee nominierte Fraktionschefin Sonja Bucher für das nun vollamtliche Gemeindepräsidium.

Ruedi Löffel: "Wir können es schaffen." F. SCHEIDEGGER

Löffel ist am Amt interessiert
Als mögliche Kandidaten für die EVP sind Grossrat Ruedi Löffel und Gemeinderat Matthias Hügli im Gespräch. Nicht abgeneigt zeigte sich Löffel. «Ich kann mir vorstellen anzutreten.» Er habe sich sehr dafür eingesetzt, dass sich die EVP an der Wahl beteilige. «Die Situation wäre vielleicht anders, wenn die SVP eine Integrationsfigur portieren würde, mit der man die nächsten paar Jahre kutschieren möchte.» Das momentane Klima im Dorf bezeichnete Löffel als «nicht sehr freundschaftlich». Die Auseinandersetzungen um das Budget und die Steueranlage hätten zu einer schlechten Stimmung geführt. Die EVP könne so einen Beitrag zur Versöhnung leisten.
Löffel hält die Chancen für die EVP für intakt: «Wir können es schaffen.» Es werde eine Persönlichkeitswahl geben, die Wähleranteile allein seien nicht entscheidend. Löffel nannte Spiez als Vorbild; dort hatte Urs Winkler 1990 die Wahl als 34-Jähriger mit zwei Stimmen Vorsprung gewonnen. Im Frühling 2002 trat er als Spiezer Gemeindepräsident zurück. Löffel selbst kandidiert im Oktober auch für den Nationalrat. Bei einer allfälligen «Ämterkumulation» würde er auf die Karte Gemeindepolitik setzen. «Auch als Grossrat müsste ich dann aufhören.» (...)

 

Berner Zeitung 28.03.2007 / Region Bern

EVP an der Präsi-Wahl

Nach SVP und SP beteiligt sich auch die EVP an den Wahlen fürs Gemeindepräsidium im Herbst – «aus strategischen Gründen».
Die SVP schickt Sonja Bucher ins Rennen. Die SP hält sich noch bedeckt und will erst Anfang Mai nominieren. Im Gespräch ist Gemeinderätin Elsbeth Maring-Walther. Ähnlich handelt die EVP. Sie hat gestern angekündigt, dass sie sich im Oktober bei der Wahl um die Nachfolge von Gemeindepräsident Walter Bandi (SVP) beteiligen wird. Wie die Sozialdemokraten wollen die Evangelischen ihre Kandidatin, ihren Kandidaten Anfang Mai bestimmen.
Rechnerisch hat die EVP gegenüber den beiden grössten Parteien SP und SVP kaum Chancen. «Wir steigen aus strategischen Gründen ins Rennen», bestätigt EVP-Präsident Heinrich Wenger. «Die SVP-Kandidatur von Sonja Bucher befriedigt uns nicht», so Wenger. Die EVP-Beteiligung bewirkt, dass es im Herbst wohl zu einem zweiten Wahlgang kommt, und sie steigert damit vermutlich die Chancen der SP-Kandidatur. EVP-Präsident Heinrich Wenger wollte diese Überlegungen weder bestätigen noch dementieren. pst

 

sda 23.3.2007 von Margrith Widmer

Grundlage für EVP-Politik sind die Werte des Evangeliums

Verbindliche Werte, statt Trends nachzurennen: Ethik, Respekt und sachbezogene Politik sind das Erfolgsrezept der Evangelischen Volkspartei (EVP). In den letzten Jahren eilt die kleine Partei von Sieg zu Sieg, wie kürzlich im Kanton Ausserrhoden.
Auf Anhieb holte die EVP zwei Sitze im 65-köpfigen Kantonsrat. (...).

Suche nach der Mitte
Im Herisauer Einwohnerrat (Gemeindeparlament) erhöhte die EVP ihre Sitzzahl am Wochenende von einem Mandat auf vier. Eine attraktive, relativ junge Liste und kompetente, sehr engagierte Kandidaten nennt Eckert als Gründe für den doppelten Wahlerfolg gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Viele Wählende seien auch der Polarisierung zwischen rechts und links überdrüssig und suchten vermehrt die Mitte.
Grundlage für die EVP-Politik seien die Werte des Evangeliums, eine sachbezogene, faire Art zu politisieren, ohne auf den Gegner zu spielen, sagt Eckert. Ziel sei eine Politik, die nicht welt- und menschenfremd sei, nicht zu komplex, ohne in Populismus zu verfallen. (...).

Dialog und Respekt
Viele Menschen wünschten sich wieder verbindliche Werte, sagt Eckert. Sie wollten Orientierung statt Beliebigkeit. Die Ausländerpolitik, die Diskussion um Minarette habe diese Tendenz noch verstärkt. Es gehe darum, den Dialog zu suchen, Andersgläubige zu respektieren. Dies bedeute aber nicht, dass islamische Gesetze auch in der Schweiz gelten müssten, gibt er zu bedenken.
Die Gesellschaft sehne sich zurück nach gültigen Werten und Leitplanken, nach Regeln, wie sie vor 40 Jahren selbstverständlich gewesen und in den vergangenen 20 Jahren verloren gegangen und durch Beliebigkeit und Perspektivelosigkeit ersetzt worden seien, sagt der Zürcher EVP-Nationalrat und EVP-Präsident Ruedi Aeschbacher (...).

Mehr Wachstum, mehr Zulauf
Vor allem junge Leute seien auf Sinnsuche, sie versuchten der Leere zu entkommen. Wegen Exzessen und der Abzockergeschichten trauten diese Wähler den bürgerlichen Parteien weniger und der EVP mehr zu. (...)
Viele christliche Wähler sähen sich konfrontiert mit Muslimen, die tief in ihrem Glauben verankert lebten, während bei den Christen Wirtschaft, Konsum und Beliebigkeit im Vordergrund stünden. (...)

Neun Werte
Ohne auf die rassistische Schiene abzugleiten, könne die EVP ein Zurück zu verbindlichen Werten bieten, erklärt Aeschbacher. 2005 formulierte der Berner Pfarrer Alfred Aeppli neun Werte: Glaubwürdigkeit, Verantwortung, Selbstbeschränkung, Wertschätzung, Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit, Zielorientierung, und Frieden. Daraus entstand die «Wertebewegung», eine Initiative der EVP. «Eine Gesellschaft hat nur Bestand, wenn sich ihre Mitglieder einig sind, was gut und was schlecht ist. Es müssen gemeinsame Grundwerte vorhanden sein», lautet das Credo der EVP-Wertekampagne.

 

L'Hébdo 1.3.2007

Elections fédérales: la surpise évangélique?

En octobre 2007, le Parti évangélique suisse devrait connaître une avancée spectaculaire. Il bénéficiera du boom des Eglises protestantes libres. (...)

En fait, c'est au niveau local, en particulier à Berne, que les succès du parti protestant sont les plus spectaculaires. Dans le canton de Berne la formation est passée de 6 à 7,3% ces quatre dernières années (...)

 

Berner Zeitung 27.01.2007

EVP kämpft um zweiten Sitz

Marianne Streiff soll zweite EVP-Nationalrätin im Kanton Bern werden. Der Vorstand hat die Nationalratskandidaten nominiert. Thomas Dähler
Bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst will die Partei einen zweiten Sitz im Nationalrat gewinnen. Der Vorstand der EVP des Kantons Bern hat am Donnerstagabend die Kandidierenden bestimmt. Sollte der Gewinn des zusätzlichen Sitzes gelingen, wünscht der Kantonalvorstand, dass dieser an Marianne Streiff, Fraktionspräsidentin im Grossen Rat und Gemeinderätin in Köniz, geht, wie es in der Mitteilung der EVP heisst.

Streiff und Donzé kumuliert
Damit die Wählerinnen und Wähler im Oktober keine andere Wahl treffen, führt die EVP Streiff auf der Wahlliste doppelt auf. Ebenfalls kumuliert wird der wiederkandidierende Nationalrat Walter Donzé (Frutigen). Er wurde ausserdem für die Ständeratswahlen nominiert, hat dort allerdings kaum Aussichten auf einen Sitz.
24 Frauen und Männer kandidieren für die EVP auf der «Stammliste», wie die Partei ihre Hauptliste für die grosse Kammer nennt. Daneben sollen wie schon vor vier Jahren zusätzliche Kandidaten und Kandidatinnen auf zwei weiteren Listen Stimmen für die EVP sammeln: auf einer Liste «Erfahrung» mit älteren Kandidierenden und einer Liste «Zukunft» mit jungen Politikern
Die EVP hat bei den letzten Nationalratswahlen einen Wähleranteil von 5,2 Prozent erreicht. Die Partei hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Anteil erheblich zu steigern. Die Aussichten stehen gut: Bei den kantonalen Wahlen 2006 ist ihr dies mit einem Wähleranteil von 7,3 Prozent gelungen. Offen ist, ob die EVP eine Listenverbindung eingeht. In Frage kommen dafür die CVP und die EDU.

Kandidierende Stammliste: Walter Donzé (bisher, Frutigen), Marianne Streiff (Oberwangen), Josef Jenni (Oberburg), Christine Schnegg (Lyss), Marc Jost (Thun), Lukas Baumgartner (Ittigen), Frank Buchter (Roggwil), Katharina Bula (Burgdorf), Wilfried Gasser (Bern), Tom Gerber (Reconvilier), Niklaus Gfeller (Rüfenacht), Susanne Grimm (Belp), Markus Grossen (Reichenbach), Patrick Gsteiger (Perrefitte), Lorenz Kopp (Steffisburg), Beat Kunz (Zollikofen), Ruth Lengacher (Thun), Ruedi Löffel (Münchenbuchsee), Philippe Messerli (Nidau), Thérèse Rupp (Münsingen), Reto Steiner (Langenthal), Barbara Streit (Bern), Martin Trachsel (Bern), Markus Wenger (Spiez).

 

Bund 27.01.2007

76 für den Nationalrat, Walter Donzé fürs Stöckli

EVP Der Kantonalvorstand der EVP Kanton Bern hat am Donnerstagabend die Kandidierenden für die National- und Ständeratswahlen vom kommenden Herbst nominiert. Der bisherige EVP-Nationalrat Walter Donzé kandidiert nicht nur für die grosse Kammer, sondern auch für den Ständerat. Neben ihm wurden noch 70 weitere Kandidierende auf drei Listen nominiert. Insgesamt will die EVP mit 76 Kandidatinnen und Kandidaten zur Nationalratswahl antreten. Die fünf noch leeren Listenplätze kann die Geschäftsleitung in eigener Kompetenz besetzen.
Erklärtes Ziel der EVP ist es, einen zweiten Sitz im Nationalrat zu holen. Diesen soll nach dem Wunsch des Kantonalvorstandes die Grossrats-Fraktionspräsidentin und Könizer Gemeinderätin Marianne Streiff einnehmen. Daher wurde sie nebst Donzé als einzige Kandidatin vorkumuliert.

 

Bund 28.11.2006 / Bilanz des Wahlherbstes im Kanton Bern

Die SP im Krebsgang

Die Bilanz des Wahlherbstes im Kanton Bern: Bürgerliche haben Abwärtstrend gestoppt
30 deutschsprachige Gemeinden im Kanton Bern haben in den letzten drei Monaten an der Urne ihre Exekutive neu gewählt. Fazit: Die SP verliert stetig, während die Bürgerlichen ihre dominante Position halten.
Renzo Ruf
Der SP laufen die Wählerinnen und Wähler davon, die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Zwölf Sitze hat die Partei dieses Jahr bei den Regierungswahlen in 30 bernischen Gemeinden im deutschsprachigen Kantonsteil verloren. Damit akzentuiert sich ein Trend, der sich bereits im vorigen Wahlherbst abgezeichnet hat und der den Sozialdemokraten im Frühjahr Verluste bei der Grossratswahl bescherte. Umgekehrt ist es den beiden bürgerlichen Parteien SVP und FDP gelungen, die schleichende Abwärtsentwicklung der letzten Jahre zu kehren; während die Volkspartei ihre Position halten konnte, gewannen die Freisinnigen – wenn auch auf tiefem Niveau – gar Sitze hinzu. Lokale Wählervereinigungen und kleinere Parteien wie die EVP halten sich nach wie vor gut.

EVP-Wahlmaschine läuft
Nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Bereits heute fiebern die Politiker im Bernbiet den Nationalratswahlen in einem Jahr entgegen. Aus den vorliegenden Zahlen lassen sich, trotz gewissen Unschärfen, folgende vier Voraussagen treffen. Erstens: Die Schwächephase der SVP und vor allem der FDP ist vorbei. Nun beginnt die Phase der Konsolidierung auf tieferem Niveau. Zweitens: Die SP ist unter Druck. Drittens: Die Grünen befinden sich weiterhin im Aufschwung; auch auf Kosten der SP. Viertens: Die EVP hat zwar dieses Jahr keine massiven Sitzgewinne verbucht. Aber einmal mehr haben die Evangelischen in jedem Dorf, in dem sie eine Gemeinderatsliste präsentierten, Wähleranteile dazugewonnen. Noch immer befindet sich die EVP-Wahlmaschine in voller Fahrt. (...)

 

Grauholz Post 15.11.2006

Schenkel und Löffel

Münchenbuchsee - Die EVP Münchenbuchsee hat bestimmt, wer für sie in die Nationalratswahlen vom nächsten Herbst steigen soll. Katja Schenkel die Vizepräsidentin des Gemeindeparlamentes und Grossrat Ruedi Löffel werden dem kantonalen EVP-Parteitag vom Januar als Kandidierende vorgeschlagen.
Die Kandidatur der 26-jährigen Primarlehrerin und Theologiestudentin Katja Schenkel, die nächstes Jahr das Amt der „höchsten“ Buchserin bekleiden wird, ist eher langfristig gedacht. Ruedi Löffel, der vor allem durch sein Engagement für rauchfreie Räume bekannt ist und bei den letzten Nationalratswahlen auf der EVP-Liste den zweiten Ersatzplatz belegte, soll einen wichtigen Beitrag an den angestrebten EVP-Sitzgewinn leisten.

 

Berner Zeitung 19.05.2006 / Front + Region Bern

Alle dürften, aber niemand will

Das gabs in Zollikofen noch nie: die EVP fand erst nach 13 Absagen eine Nachfolgerin für den freien Sitz im Parlament.
Einen verwaisten Parlamentssitz zu besetzen, bereitete der EVP in Zollikofen viel mehr Mühe als erwartet: Von allen Ersatzkandidaten erhielt Sektionspräsident Roland Stucki einen Korb, insgesamt 13 Absagen. Nun wird in der kommenden Sitzung erstmals Anita Reichenbach für die EVP im Grossen Gemeinderat mitpolitisieren. Pikantes Detail: Reichenbach figurierte nie auf einer Wahlliste, sondern meldete sich freiwillig. EVP-Geschäftsführer Ruedi Löffel aber wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Partei würde so den Wählerwillen ad absurdum führen. Er räumt aber ein, «dass eine solche Reihe von Absagen wie in Zollikofen nicht die Regel werden darf» - und verspricht Besserung. egs

Die eigene Taktik als Stolperstein?

«Es waren keine Jux-kandidaten», sagt Ruedi Löffel, Geschäftsführer der Berner EVP. Aber eine solche Reihe von Absagen wie in Zollikofen dürfe nicht zur Regel werden. Der EVP-Chef verspricht Besserung.

Herr Löffel, hat die EVP in Zollikofen die Wählerschaft an der Nase herumgeführt?
Ruedi Löffel: Nein. Nachnominationen sind laut Gemeindereglement erlaubt, alles ist rechtens abgelaufen.
Allerdings bleibt ein fader Nachgeschmack: 13 Ersatzkandidaten haben in Zollikofen allesamt auf eine Nachfolge von Susanne Weber verzichtet. Mit Anita Reichenbach sitzt nun eine Frau im Parlament, die nie als Kandidatin auf einer Wahlliste der EVP stand.
Der Weg zu ihrer Wahl war zwar unschön. Aber Frau Reichenbach ist für die Gemeinde ein Glücksfall. Sie ist gewillt, die Politik im Dorf mitzugestalten, und topmotiviert. Solche Personen bringen der Gemeinde mehr, als wenn wir jemanden in ein Amt zwingen müssen.
Aber die EVP hat sich mit ihrer Taktik, die Wahllisten stets mit so vielen Kandidierenden wie möglich zu füllen, doch selber ein Bein gestellt.
Es ist dumm gelaufen, ja. Aber es ist kein Eigengoal. Ein solches wäre es, wenn wir damals Leute auf die Liste gesetzt hätten, die sich nun als Juxkandidaten erweisen würden.
Und das sind sie nicht?
Nein. Diese Personen sind allesamt sehr engagiert, in der Familie, im Beruf, in der Jugendarbeit, mit privaten oder in sozialen Projekten ausgelastet. Die Gründe für die Absagen sind aus meiner Sicht plausibel. Schliesslich hat damals einfach niemand damit gerech-net, dass es so rasch zu Vakanzen kommt. Man muss auch relativieren. Wir fanden einen Ersatz. Anderswo in der Region gelingt es nicht einmal mehr, alle Gemeinderatssitze zu besetzen.
Wer für ein politisches Amt kandidiert, muss doch damit rechnen, eines Tages einspringen zu müssen.
Wer Leute für eine Wahlliste anwirbt, muss diesen Punkt ansprechen. Ob dies in den Ortssektionen immer konsequent umgesetzt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Vergessen darf man nicht: In der Zeitspanne zwischen den Wahlen und einer Vakanz können sich Rahmenbedingungen verändern. Aber natürlich darf eine solche Reihe von Absagen nicht zur Regel werden.
Also muss doch die gängige Praxis geändert werden.
Sehen Sie, in Zollikofen ist die Ortspartei noch jung, die Basis noch nicht so breit. Künftig sollten nebst den Bisherigen nach Möglichkeit noch einige Kandidierende kumuliert, also doppelt auf einer Liste geführt werden, welche die nötige Zeit für ein solches Amt aufbringen könnten. Der Rest der Kandidierenden wird weiterhin einfach aufgeführt: Leute also, die der Partei helfen wollen und Listenstimmen bringen. Das ist transparent. Wenn wir das nicht dürfen, muss man das Wahlsystem überdenken.
Gehen die Leute nun noch weniger an die Urnen im Glauben, Wahllisten seien ohnehin Mogelpackungen?
Das hoffe ich nicht. Im schlimmsten Fall wird die EVP in Zollikofen bei den nächsten Wahlen abgestraft. Dann müssen wir das akzeptieren.
Sind Sie eigentlich enttäuscht von Ihren Parteimitgliedern?
Sicher nicht. Aber das Ganze ist ein Schuss vor den Bug und rüttelt auf. Der eine oder die andere wird künftig wohl nicht mehr kandidieren, jetzt, wo das Problem auf den Tisch kommt.
Aber nochmals: Ändern wird die Berner EVP ihre Wahlstrategie nicht?
Nur weil es einmal mit einer Nachfolge schlecht geklappt hat? Dies wäre eine Überreaktion. Bei den letzten beiden kantonalen Wahlen haben wir massiv zugelegt, auf Stufe Gemeinde konnten wir unsere Sitzzahlen auch ausbauen oder zumindest halten. Ich denke, die Strategie gibt uns recht.
Interview: Erich Goetschi

 

Berner Rundschau 19.04.2006 / Region Emme

Resultate geben Baumann Aufwind

Burgdorf SP-Wähler gingen bei den Grossratswahlen grün fremd und SVP-Wähler freisinnig
Die Panaschierstimmenstatistik der Stadt Burgdorf zeigt, wie die SVP unglücklich nominiert hat, wohin die SP-Wähler weggelaufen sind und wer von den möglichen Stadtpräsidentennachfolgern wie abgeschlossen hat. (...)
Auch Thomas Grimm (EVP) darf sich über seine Panaschierstimmen in Burgdorf freuen. Zu denken muss ihm aber geben, dass sein Kollege Ruedi Löffel aus Münchenbuchsee in den mit EVP angeschriebenen veränderten Listen mehr Stimmen machte als er.

EVP in Mitte, MPS Frustpartei
Die EVP ist aufgrund der Panaschierstimmenstatistik in der Mitte oder links davon anzusiedeln, dies lässt sich aufgrund überdurchschnittlich vieler SP-Wähler sagen. Gelohnt hat sich für die EVP auch die Listenverbindung mit EDU und CVP. (...)

 

Bund 15.04.2006 / Berner Wahlen

Im Rathaus angekommen

Im Grossen Rat sind unter 30-Jährige neu mit drei rot-grünen Frauen vertreten – die jüngste: Nadine Masshardt (...).

Zwei Prozent unter 30 Jahren

20 Prozent oder 369 der Kandidierenden waren bei den diesjährigen Grossratswahlen unter 30 Jahre alt. Gerade mal drei von ihnen wurden in das von 200 auf 160 Mitglieder verkleinerte Parlament gewählt.

Positive Bilanz für Jungparteien
Trotz nur drei Mandaten für unter 30-Jährige im neuen Grossen Rat zieht Juso-Kantonalpräsident Adrian Wüthrich für die Jungparteien eine positive Bilanz. «Viele Kandidaten haben gute Resultate gemacht.» Der 25-Jährige selber zum Beispiel belegt auf der SP-Liste Trachselwald/Signau den ersten Ersatzplatz. Auf der FDP-Liste Burgdorf/Fraubrunnen hat die 25-jährige Burgdorfer Stadträtin Patrizia Zurbrügg dasselbe erreicht. Auch Erich Hess, Präsident der Jungen SVP, will nicht klagen. «Nur wenige unserer Kandidaten sind auf den hintersten Plätzen.» Dies sei mit Blick auf die Ausgangslage der SVP in diesem Jahr und die geringe Akzeptanz Junger in der Partei respektabel. Auch die JSVP ist ohne Jugendlisten angetreten. Freude über den Wahlausgang herrscht bei den christlichen Parteien, die mit vielen Jugendlisten angetreten sind. Die Jungen seien in vielen Kreisen «matchentscheidend» gewesen, sagt EVP-Geschäftsführer Ruedi Löffel. Gegen den Vorwurf, Jugendlisten dienten Parteien nur zum Stimmenfang, verwahrt sich Löffel. Jugendlisten böten ein Erfahrungsfeld. Zudem sehe er bei den Jugendlichen, dass Wahlen auch ein «Game» seien, das an sich Spass mache.

 

Bund 11.04.2006 / Grossratswahlen

(...) EVP: Weiter im Aufwind
Die EVP konnte ihren Stimmenanteil um 1,3 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent steigern und gehört damit (...) zu den Parteien, die im verkleinerten Parlament mehr Mandate holten als im Rat der 200. Die Strategie der EVP, in verschiedenen Wahlkreisen mit mehreren Listen anzutreten, so eine Fülle von Kandidaten zu präsentieren und sich überdies mit gleich zwei Kandidaten an den Regierungsratswahlen zu beteiligen, ist aufgegangen – die EVP hat in sämtlichen Wahlkreisen Stimmenanteile gewonnen.

EVP: «Tendenz stimmt»

Neben den Grünen ist die EVP die zweite grosse Siegerin der Wahlen vom Wochenende. Ihre beiden Regierungsratskandidaten Marianne Streiff und Heinz Dätwyler blieben zwar erwartungsgemäss weit hinter den Kandidierenden der grossen Blöcke zurück. Im Grossen Rat aber konnte die EVP trotz der Verkleinerung von 200 auf 160 Sitze zum vierten Mal in Folge Mandate hinzugewinnen. Neu besetzt die EVP 13 Sitze (bisher 11). Ihren Wähleranteil steigerte sie um 1,3 auf 7,3 Prozent. Dabei konnte sie praktisch in allen Amtsbezirken zulegen, einzig in Saanen und Seftigen musste die EVP leichte Einbussen hinnehmen..

Ruedi Löffel ist «happy»
EVP-Stratege und Grossrat Ruedi Löffel (Münchenbuchsee) zeigte sich gestern hocherfreut über das gute Abschneiden seiner Partei. Er sei «happy», dass man das gesteckte Wahlziel von zwölf Sitzen sogar noch um einen Sitz übertroffen habe. (...) Nach diesem Erfolg brauche es nun «nur noch ein ,Spürli‘», dann sei der seit langem angestrebte zweite Nationalratssitz in Reichweite. «Die Tendenz stimmt», lautet Löffels Fazit.

Politisches «Schmiermittel»
Der kommenden Legislatur blickt er mit grosser Spannung entgegen. Dank den zusätzlichen zwei Sitzen habe sich die Ausgangslage für die EVP stark verbessert. Angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse im Parlament werde ihre Position als «Schmiermittel» zwischen den grossen politischen Blöcken an Bedeutung zunehmen – allenfalls in Zusammenarbeit mit GFL, CVP und EDU. Die EVP werde sich auch weiterhin von keiner Seite vereinnahmen lassen, betont Löffel. «Wir gehen unseren eigenen Weg, sind aber auf alle Seiten hin gesprächsbereit.» (bwb)

 

Bund 10.04.2006 / Front

Grosser Rat: Grüne und EVP gewinnen

Als einzige der grösseren Parteien haben die Grünen (+3 Sitze) und die EVP (+2) ihre Mandatszahl im verkleinerten Grossen Rat erhöhen können – sie sind klare Sieger dieser Wahlen. (...)

 

Berner Rundschau 10.04.2006 / Region BE

Grüne und EVP legen deutlich zu

(...) EVP: Die Mehrheits-Macherin
Wie die Grünen legte auch die EVP zu. Sie holte statt den 12 anvisierten Sitzen gar 13 und wird fünftgrösste Fraktion im Parlament. Parteipräsident Heinz Dätwyler beansprucht selbstbewusst eine eigenständige Rolle für die Partei. «Wir können jetzt Mehrheiten bilden», sagt er. (...) Im Klartext: Die EVP hat ein Ohr für sozial Schwächere und ist im Prinzip gegen Spitalschliessungen. Auch Atomstrom ist bei der Mehrheit der Frakion unbeliebt. Hingegen soll weiter gespart werden, damit die Staatsschuld abgebaut werden kann. Man müsse die Haltung aber immer sorgfältig abwägen, damit im Kanton nicht ein Zickzackkurs resultiere, schiebt Dätwyler nach. (...)

Mit wechselnden Mehrheiten politisieren Kommentar von Christoph Aebischer
(...) Die Politlandschaft ist nun facettenreicher. Die Schlüsselrolle darin ist vor allem einer Akteurin vorbehalten. Die EVP ist ebenfalls gestärkt aus dem Wahlsonntag hervorgegangen. Die Mittepartei mit einem klaren Wertekodex machte schon am Wahlabend klar, dass sie sich nicht rechts oder links einbinden lässt. Sie will sachpolitisch und von Fall zu Fall entscheiden, in welches Boot sie sich setzt. Ohne die EVP aber reicht die rot-grüne Hausmacht nicht, um den bürgerlichen Block zu knacken. Als Steigbügelhalter muss die EVP gewonnen werden. (...)

 

TeleBärn Wahlvorschau-Beiträge 20.03.2006 und 28.03.2006

Wer wird wieder gewählt? Wer wird abgewählt? Link (EVP ab 1:22)
Welche Parteien werden gewinnen, welche verlieren? Link (EVP ab 2:15)

 

Bund 22.03.2006 / Kanton Bern

Eine Partei im Dauerspagat

Parteien vor der Wahl: Die EVP ist politisch schwer einzuordnen – und versucht dies als Stärke zu verkaufen (...)

«Einerseits und andererseits»
Ein Problem scheint die EVP mit der Unschärfe ihres Profils nicht zu haben. «Für mich ist es ein Kompliment, wenn jemand sagt, er könne uns nicht einordnen», sagt Löffel. Das heisse doch, dass die Partei offen für sachliche Argumente sei und sich nicht in «ideologischen Schützengräben» verkrieche. Dank dieser Eigenschaft verfüge die Partei – die sich als «Schmiermittel» zwischen den politischen Blöcken sieht – über gute Kontakte zum rechten wie zum linken Lager. Im Übrigen, so Löffel, sei man sich auch fraktionsintern oft nicht einig. «Bei uns gibt es fast immer ein einerseits und ein andererseits.» (...)

EXTRA
Von links-grün bis bürgerlich
Die elf EVP-Vertreterinnen und -Vertreter im Grossen Rat decken trotz ihrer gemeinsamen Parteizugehörigkeit politisch ein breites Spektrum ab. Zentrale Figuren waren während der vergangenen Legislatur Fraktionschefin Marianne Streiff (Köniz) und Ko-Geschäftsführer Ruedi Löffel (Münchenbuchsee), die beide eher dem linken Flügel zuzuordnen sind. Streiff – Lehrerin, Familienfrau und Gemeinderätin – tat sich besonders mit einer überparteilichen Motion zum Ausbau der familienexternen Kinderbetreuung hervor. Löffel, Projektleiter beim Blauen Kreuz, sorgte mit seinen Vorstössen zur Alkohol- und Tabakprävention für Schlagzeilen. (...)

 

DRS Regionaljournal BE FR VS 3.03.2006, 06.30, 07.30 und 08.00 Uhr

Berner Wahlen 06: Wahlpodium in Lyss - Geschenke an die Frauen (3:10)
(und dazu ein Steuersenkungs-Bildungs-Rap von Ruedi Löffel, EVP) Link

 

20 Minuten 7.03.2006 / Bern/Region

Ruedi Löffels Bieridee zur Wahl

BERN - "Ich habe mich über die penetrante Werbung einer Biermarke geärgert", sagt Ruedi Löffel, EVP-Grossratskandidat und Mitarbeiter des Blauen Kreuzes. Die Bierverkäufer hatten ihre Autos mit Stickern beklebt. "Was die können, kann ich
schon lange", dachte sich Löffel - und bestellte Kleber mit EVP-Wahlwerbung. Ab dieser Woche kurven nun 100 Autos als mobile Wahlplakate herum. Löffel: "Wir versprechen uns davon eine grosse Resonanz."

Inspiration Bier: Ruedi Löffel. (Bild: 20 Minuten)

 

DRS Regionaljournal BE FR VS 3.03.2006, 17.30 Uhr

Berner Wahlen 06: Ruedi Löffel von der EVP auf der Anklagebank (11:55) Link

 

Berner Rundschau + Grenchner Tagblatt 11.01.2006 / Kanton BE Zeitung

Mehr Sitze trotz verkleinertem Rat

EVP Die Mittepartei will in den Wahlkreisen Emmental und Seeland zulegen
Mindestens zwölf Grossratsmandate will die EVP am Wahlabend vom 9. April haben. Das wäre trotz Ratsverkleinerung von 200 auf 160 Sitze ein Mandat mehr. Die Parteileitung begründet ihre Zuversicht mit den jüngsten Wahlerfolgen. Bruno Utz


OPTIMISTISCH Parteipräsident Heinz Dätwyler (l.), Fraktionschefin Marianne Streiff und Co-Geschäftsführer Ruedi Löffel. uz Bild: Langenthaler Tagblatt / Berner Rundschau

(...) Sitzgewinn im Emmental und Seeland
Die besten Chancen für je einen Sitzgewinn rechne sich die EVP in den Wahlkreisen Emmental und Seeland aus. Neben den Erfolgen bei Gemeindewahlen sprächen auch die zahlreichen prominenten Kandidierenden dafür. Genannt wurden etwa der Burgdorfer Solarpionier Josef Jenni, Pia Riedwyl (Stadträtin Biel) oder der Oberwiler Gerhard Bakaus. (...)

 

Bund 11.01.2006 / Kanton Bern

Die EVP übt sich in Zuversicht

Obwohl statt 200 neu nur noch 160 Sitze zu vergeben sind, will die EVP bei den Grossratswahlen zulegen
(...) Die EVP, die heute mit elf Mandaten die viertgrösste Fraktion stellt, will bei den Grossratswahlen mindestens zwölf Sitze ergattern. Wenn alles perfekt laufe, lägen aber auch 13, 14 oder sogar 15 Sitze im Bereich des Möglichen, sagte Ko-Geschäftsführer Ruedi Löffel. «Jetzt gerätst du aber leicht ins Visionäre», kommentierte Streit trocken.

Eine Partei im Aufwind
Woher nimmt die Evangelische Volkspartei ihren – in eigenen Worten – «berechtigten Optimismus»? Zur Erklärung verwies Löffel auf die positiven Resultate in den Gemeindewahlen vom vergangenen Herbst: Überall dort, wo die EVP zu den Wahlen antrat, gewann sie Wähleranteile hinzu (vgl. «Bund» vom 30. 11. 2005 - etwas weiter unten). Seit Jahren fühlt sich die Partei, die sich als Alternative zu den grossen Blöcken links und rechts zu positionieren sucht, im Aufwind. Seit 1998 ist die Mitgliederzahl von 900 auf 1258 gestiegen, die Zahl der Ortsparteien erhöhte sich im selben Zeitraum dank 17 Neugründungen auf 44. In den letzten Grossratswahlen 2002 konnte die EVP ihre Sitzzahl von acht auf elf steigern, während sich der Wähleranteil von 4,4 (Wahlen 1998) auf 6 Prozent erhöhte. (...)

 

DRS Regionaljournal BE FR VS 10.01.2006, 17.30 Uhr

EVP will mehr Sitze trotz kleinerem Parlament (2:43)
12 Sitze im Grossrat sind das Ziel, wenn es optimal laufe seien gar 14 Sitze möglich, rechnet Parteistratege Ruedi Löffel.
Link

 

DRS Regionaljournal BE FR VS 9.12.2005, 06.30, 07.30 und 08.00 Uhr

EVP und CVP mit gemeinsamer Liste bei Regierungsratswahlen im Kt. Bern (2:00)
Dies ist ein Novum. Nominiert sind Marianne Streiff und Heinz Dätwyler von der EVP und Konrad Hadener von der CVP.
Link

 

Bund 30.11.2005 / Gemeindewahlen Kanton Bern Herbst 2005

Die EVP siegt und siegt und siegt

Die Bilanz des Wahlherbsts im Kanton Bern: Die Evangelische Volkspartei (EVP) gewinnt in jeder Gemeinde dazu, in der sie angetreten ist – die SVP verliert weiter (...) Renzo Ruf

Ein Trend setzt sich fort: Die beiden bürgerlichen Parteien stehen unter Druck. Bei den Regierungswahlen in 36 Gemeinden im deutschsprachigen Kantonsteil, die in den letzten drei Monaten stattfanden, verloren SVP und FDP 14 ihrer 156 Gemeinderäte. (...) Wobei hier der Erfolg der EVP hervorgehoben werden muss. Bei elf Gemeinderatswahlen trat die Evangelische Volkspartei in diesem Herbst an – und samt und sonders gewann sie dabei Wähleranteile hinzu. Auch in den Gemeinden, in denen sie seit langen Jahren eine etablierte Kraft ist und damit nicht den Reiz des Neuen besitzt, legte die EVP zu. Ihre Deputation wuchs von sieben auf elf Gemeinderäte. (...)

Und nun: Die Grossratswahlen
Von besonderem Interesse sind diese Zahlenspielereien auch, weil bereits in vier Monaten das neue Kantonsparlament gewählt wird. Trotz gewissen Unschärfen lassen sich aus den vorliegenden Zahlen vier Schlüsse ziehen. (...) Die Wahlmaschine der EVP läuft und läuft und läuft. Immer mehr Wähler sehen in der Evangelischen Volkspartei eine valable Alternative zu den Grossparteien. (...)

 

Berner Zeitung 28.09.2005, Region Bern, Münchenbuchsee

EVP-Kandidaten für den Grossrat

Die EVP Münchenbuchsee hat den bisherigen Grossrat Ruedi Löffel für die Wiederwahl ins Kantonsparlament nominiert. Ebenfalls im nächsten Frühjahr in den Grossen Rat wollen Matthias Hügli, Gemeinderat in Münchenbuchsee, und Katja Schenkel, Vizepräsidentin des hiesigen Parlaments. mgt/pst

DRS Regionaljournal BE FR VS 18.04.2005, Mittag

EVP Kanton BE expandiert - will auch im Berner Jura Fuss fassen (2:39)
Der Generalsekretär des bernjurassischen Regionalrates ist von der FDP zur EVP übergetreten
Link

 

DRS Regionaljournal BE FR VS 9.11.2004, 17.30 Uhr

Die EVP ist auf dem Vormarsch (3:51)
Vier Wahlsonntage - vier Wahlsiege: die EVP besetzt in verschiedenen Gemeinden Exekutiv-Sitze von bisherigen Parteien. Link

 

FACTS 15. Juli 2004

Ungläubige, hört die Signale!

Seit einem halben Jahr legt die Evangelische Volkspartei wieder zu und ist zum Symbol für das Comeback der Religion in der Politik geworden. Für Schub sorgen die Freikirchen und ihre Jungschar. (...)
Real ablesbar ist das Erstarken christlicher Denkmuster am Vordringen der EVP. Keine andere Partei hat in den vergangenen Monaten so zugelegt wie die Evangelische Volkspartei. Gemäss der jüngsten Umfrage der Meinungsforscher von Isopublic erreichen die Evangelischen derzeit einen Wähleranteil von 6,9 Prozent. Vor Jahresfrist waren es noch 2,3 Prozent. Matthias Kappeler von Isopublic spricht von einem «signifikanten Anstieg». (...)

Gesellschaftspolitisch konservativ
(...) Im Bernbiet hat die EVP innerhalb von fünf Jahren gleich ein Dutzend Lokalsektionen gegründet. Und erzielte – mitten in SVP-Hochburgen – auf Anhieb fantastische Erfolge. Zudem haben sich die Auftritte der EVP-Exponenten stark modernisiert. Aus den schüchternen Evangelikanern mit bleichen Gesichtern und knöchellangen Röcken sind kecke Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker geworden, die auf grossformatigen Plakaten lachen und an Bahnhöfen Giveaways verteilen. «Christsein hat heute etwas mit dem praktischen Leben in dieser Welt zu tun und mit Mitgestalten in dieser Gesellschaft», erklärt der Berner EVP-Kantonalsekretär Ruedi Löffel. Gerade die jungen Menschen in den Freikirchen entwickelten eine höhere Sensibilität für soziale Ungerechtigkeit und Umweltsünden. «Das ist ein grosses Potenzial», weiss Parteisekretär Löffel. Tatsächlich gehören mehr als die Hälfte der knapp über 1000 Berner Parteimitglieder einer Freikirche an. Die Mitglieder der evangelisch-reformierten Landeskirche sind in der Minderheit. Die zahlreichen Kirchenaustritte kümmern die EVP deshalb wenig. (...)

 

Der Bund, Kanton Bern,15.03.2004

Optimismus bei EVP trotz verkleinertem Grossem Rat

KANTON BERN An ihrer Versammlung in Oberburg haben die Delegierten der EVP-Kantonalpartei Präsident Walter Bieri (Goldiwil) und die beiden Vize Monika Wandel (Wabern) und Gerhard Baumgartner (Ostermundigen) für eine weitere Amtszeit bestätigt. In Bezug auf die Wahlen 2006 zeigte sich Grossrat Ruedi Löffel (Münchenbuchsee) optimistisch, dass die Zahl von elf EVP-Mandaten trotz Verkleinerung des Kantonsparlaments von 200 auf 160 Mitglieder gehalten oder sogar noch ausgebaut werden kann. (pd)

 

Langenthaler Tagblatt, Emme, 7. Januar 2003

Löffel will in den Nationalrat - EVP Münchenbuchsee nominierte Geschäftsführer

Die EVP Münchenbuchsee nominierte Grossrat Ruedi Löffel zuhanden des EVP-Kantonalvorstandes als Nationalratskandidaten. Löffel arbeitet als Projektleiter auf der Fachstelle für Suchtprävention des Blauen Kreuzes und ist gleichzeitig Geschäftsführer der kantonalen EVP. Seine politischen Schwerpunkte sind Suchtfragen und die Finanzpolitik. Die kantonale EVP wird die Nationalratslisten am Donnerstag, 9. Januar, in Bern verabschieden. Die Berner EVP plant, mit einer Haupt- und einer jungen Liste an den Wahlen teilzunehmen.

 

Tages-Anzeiger; 2002-08-06; Seite 7 Inland

Berner EVP verstärkt Netzwerk

Beharrliche Basisarbeit als Erfolgsrezept: Nach ihrem Wahlsieg im Frühjahr will die Evangelische Volkspartei (EVP) weiter wachsen. Von Peter W. Frey, Bern (...)

Die EVP erzielte mit sechs Prozent Wähleranteil ihr bestes Resultat, seit sie 1970 zum ersten Mal für das Kantonsparlament kandidierte und gewann zu ihren bisherigen acht Sitzen deren drei dazu. Weyeneths Analyse lässt Ruedi Löffel, Jugendarbeiter beim Blauen Kreuz Bern und Teilzeit-Geschäftsführer der Berner EVP, schmunzeln. Das mit der Ethik stimme schon, meint er - für den Wahlsieg der EVP gibt es aber nicht nur nach Löffels eigener Analyse eine ganze Reihe von andern Gründen. Da ist einmal das Berner Machtkartell, das mit einem kurzen Unterbruch in den Achtzigerjahren seit mehr als sechzig Jahren Bestand hat. SVP und FDP verfügen zusammen über die absolute Mehrheit im Grossen Rat und nehmen fünf der sieben Sitze im Regierungsrat für sich in Beschlag; der SP werden die zwei restlichen Mandate überlassen. (...)
Löffel betont, er gehe nie aktiv auf Leute zu, die bereits in einer anderen Partei engagiert seien: "Die siebzig Prozent, die heute nicht wählen gehen, das ist unser Potenzial." Wichtiges Vehikel für die Aktivierung ist das in 18 000 Exemplaren fünfmal im Jahr verschickte Informationsblatt, wie Parteipräsident Walter Bieri sagt: "Die Medien können wir nicht zu Hilfe nehmen." Die meisten Aktiven in der EVP hätten einen echten Bezug zu christlichen Grundwerten und seien in der reformierten Landeskirche oder in Freikirchen aktiv, doch "einen Christlichkeitstest ablegen muss niemand, der bei uns mitmacht", erklärt EVP-Geschäftsführer Löffel. (...)

EVP in zehn Kantonen vertreten

Die EVP wurde 1919 in Brugg AG gegründet aus "der Überzeugung, dass sich christlicher Glaube auch in konkretem politischem Engagement ausdrücken muss". Sie nimmt für sich in Anspruch, die erste Volkspartei der Schweiz zu sein und ist im Moment in acht Kantonen im Grossen Rat, Kantonsrat oder Landrat vertreten. In zehn Kantonen stellt die Evangelische Volkspartei Vertreterinnen und Vertreter in Gemeindeparlamenten.
Die grösste Fraktion stellt die Partei seit den Wahlen im April 2002 mit elf Mitgliedern im Berner Grossen Rat, gefolgt vom Zürcher Kantonsrat mit neun und dem Aargauer Grossen Rat mit acht Mitgliedern. Im Nationalrat ist die Partei mit Walter Donzé (BE), Heiner Studer (AG) und Ruedi Aeschbacher (ZH) vertreten. Während im Kanton Bern die Zahl der Parteimitglieder stetig stieg und im Februar das tausendste Mitglied gefeiert werden konnte, verharrte deren Zahl im Kanton Zürich in den letzten fünf Jahren bei rund 1440 Personen. Zu ihren besten Zeiten zwischen 1983 und 1987 hatte die EVP im Kanton Zürich einen Wähleranteil von 7,5 Prozent und stellte 14 Kantonsratsmitglieder. Im Moment beträgt ihr kantonaler Wähleranteil 5,6 Prozent. (pwf)

 

Langenthaler Tagblatt-HEADLINES. 17.04.2002 - 07:56

Der Wahlsieg der EVP hat einen Namen: Ruedi Löffel

Münchenbuchsee Der neue Grossrat im Amt Fraubrunnen hat in seinem Amt als kantonaler Geschäftsführer bereits einiges bewegt. Viel Knochenarbeit, eine klare Strategie und ein aktiver Geschäftsführer sind Gründe für den Wahlsieg der EVP. Dahinter steht der Geschäftsführer Ruedi Löffel. Der Münchenbuchseer kann auch einen persönlichen Erfolg verbuchen: Er wurde Grossrat im Amt Fraubrunnen. Beat Waldmeier. (...)

"Aussenminister" der Partei
Der Erfolg ist indes nicht nur in der Strategie begründet, sondern auch in der Person Löffels. "Ich kann gut auf Leute zugehen und bin nicht aufs Maul gefallen", sagt der Geschäftsführer, der zu 80 Prozent als Projektleiter beim Blauen Kreuz arbeitet. Bei der Partei arbeitet Barbara Streit zu 30 Prozent, er zu 20 Prozent: "Sie ist in der EVP für die Fraktion und das Sekretariat zuständig, ich für den Aussendienst." Manchmal koste es schon Überwindung, den Leuten zu telefonieren, und er sei auch schon ins Leere gelaufen. "Es hat selten einer darauf gewartet, dass ich ihn anrufe". Er versuche den Leuten bewusst zu machen, dass man etwas bewegen könne in der Politik. Gerade im Zusammenhang mit der "Lebensrechtsdiskussion", also beispielsweise der Abstimmung über den Schwangerschaftsabbruch, zeige er die Bedeutung auf. "Wenn Du jetzt sagst, es gehe Dich nichts an...", sei eines seiner Argumente für Unentschlossene. (...)

Töchter als Wahlhelfer
Mit der Wahl als Grossrat muss Löffel seine Prioritäten ändern. Dass er vom September bis im Januar fast ausschliesslich für die EVP arbeiten konnte, verdanke er der Überzeit beim Blauen Kreuz. Die Jahresarbeitszeit für die EVP sei damit für das Jahr 2002 schon fast aufgebraucht, sagt er schmunzelnd. Was er ändern will, weiss er noch nicht.
Beim Blauen Kreuz wird er wohl auf Verständnis stossen, sind mit Geschäftsführer Daniel Lüscher (im Grossen Rat) und Präsident Otto Zwygart (im Nationalrat) auch Politiker in seinem Umfeld. Verständnis erlebt der 39-Jährige auch in seinem privaten Umfeld, denn seine Frau und die vier Töchter haben ihn schon bisher unterstützt. Die Mädchen verschickten selber Karten und hängten Plakate auf. "Das haben sie aus eigenem Antrieb gemacht", sagt er schmunzelnd und auch mit Freude. Von seinem letzten Hobby Volleyball will er sich aber nicht trennen, obwohl er sein Ziel mit Konsequenz verfolgt. Das nächste ist das Amt eines Nationalrats.

 

Der Bund, Ausgabe-Nr. 87, 16.04.2002, Ressort Wahlen

"Einzige Alternative zwischen den Blöcken"

EVP/ Mit elf Grossratssitzen stellt die EVP neu die viertgrösste Fraktion im Parlament. Dank den drei Sitzgewinnen hat sie die GFL überflügelt, obschon diese weiterhin die wählerstärkere Partei bleibt. Doch nicht nur Proporzglück verhalf der EVP zum Erfolg. Ihr Rezept: aktiver Wahlkampf, wo es sich lohnt - und eine veritable Kandidatenflut. o HEIDI GMÜR
Sie ist schwerlich einzuordnen im politischen Spektrum, spielt auf kantonaler Ebene eine eher unauffällige Rolle, tut sich selten gross hervor und leidet zuweilen auch darunter, kaum wahrgenommen zu werden. Und nun ist die Evangelische Volkspartei (EVP) mit drei Sitzgewinnen die eigentliche Wahlsiegerin der Grossratswahlen vom Wochenende. (...) Die EVP hat ihr Wahlziel - anders als die drei grossen Regierungsparteien SVP, FDP und SP - nicht nur erreicht, sie hat es gar um einen Sitz übertroffen. Sonderlich überrascht ist Ruedi Löffel, Geschäftsführer und neu gewählter EVP-Grossrat (Münchenbuchsee), darob nicht. Im Gegenteil: "Ich habe damit gerechnet." Wenns "absolut optimal gelaufen wäre, hätten wir sogar 14 Sitze holen können". Trotzdem freue er sich "natürlich henne" über die drei Sitzgewinne.

Ein Sieg der Frommen?
Ist dieser Sieg ein Sieg der Frommen im Kanton Bern? So schwer sich die EVP ins Links-rechts-Schema zwängen lässt, so wenig sie sich profiliert mit einer pointierten politischen Haltung, so schlecht ist sie ohne weiteres einfach nur in die religiöse Ecke zu stellen. Der Grund für diese Undefiniertheit ist immer der Gleiche: Ihre heterogene Wählerbasis. Eher links-liberal in städtischen Gebieten (Beispiel Stadt Bern: Listenverbindung mit der GFL), eher rechts-konservativ in ländlichen (Beispiel Seeland-Ost: Listenverbindung mit der EDU).
Obschon Ruedi Löffel hofft, dass der Erfolg auch auf eine wachsende Bedeutung christlicher Werte zurückzuführen ist -"die Bibel hat eine total aktuelle Bedeutung, gerade wenn ich die Orientierungslosigkeit etwa bei Jugendlichen beobachte" -, so direkt mag er den Wahlsieg nicht auf die religiöse Ausrichtung der Partei zurückführen. Rückmeldungen wie "Super, eine christliche Partei!" gebe es eigentlich nicht. Zudem sei der häufigste Vorwurf, den er als Geschäftsführer höre, dass "wir zu tolerant seien, zu viele Kompromisse machten". Das aber sei eben Politik. Nein, Löffel ist vielmehr überzeugt, dass zahlreiche Wahlberechtigte vom "Blockdenken, von den Grabenkämpfen die Nase voll haben". Und: "Wir sind die einzige Alternative zwischen den Blöcken." Gerne preist sich die EVP denn als "lösungsorientierte Vermittlerin" an, sieht sich auch als eine Art "ethisches und moralisches Gewissen". (...)
Doch wie ist denn nun der Wahlerfolg der EVP erklärbar? "Mit einem aktiven, gezielten Wahlkampf in Ämtern, in denen sich die EVP einen Erfolg hatte ausrechnen können", sagt Hirter. Zum Ziel geführt hat diese Strategie letztlich in den Ämtern Aarwangen, Aarberg und Fraubrunnen. In allen drei war je ein neues, zusätzliches Mandat zu vergeben. Folglich hatte die EVP ihre Sitzgewinne nicht zulasten anderer Parteien verbuchen können. "Wir sagen unseren Leuten auch, dass sie nicht in erster Linie Wähler und Wählerinnen der grossen Parteien abwerben sollen", sagt Ruedi Löffel. Es sei ganz klar, dass sie primär bisherige Nichtwähler angesprochen und abgeholt hätten. Das Rezept der EVP ist denn äusserst simpel: Man rekrutiert Wähler im Bekanntenkreis der Kandidierenden. Und um möglichst viele Bekannte für die EVP an die Urne zu locken, gilt es daher, auch möglichst viele Kandidierende aufzustellen. Das Resultat ist eine veritable evangelische Kandidatenflut. Bereits 1998 stiegen 149 Männer und 75 Frauen für die EVP in den Wahlkampf, dieses Jahr waren es gar 172 Männer und 123 Frauen, die auf 40 Listen in 25 der 26 Amtsbezirke antraten. Damit stellte die EVP heuer gar den absoluten Kandidaten-Rekord.
"Wir haben aber nicht nur viele Leute, wir haben auch viele gute Leute", sagt Ruedi Löffel. Solche, die das EVP-Motto "Menschen für Menschen" auch lebten. Das mit der Parteipolitik sei "gelaufen", ist er überzeugt: Heute zähle die "persönliche Schiene". Ein Rezept, glaubt Löffel, das die anderen Parteien beim nächsten Mal der EVP wohl abschreiben werden.

 

Berner Zeitung BZ, 16.4.02

EVP und GB legen zu

Eigentliche Gewinnerinnen sind die EVP und das Grüne Bündnis. Sie legten um je 1,5 Prozent Wähleranteil zu. (...)
Die EVP hat am Sonntag drei zusätzliche Grossratssitze erobert und ist damit klare Wahlsiegerin.
«Wir haben ein treues Publikum»: Heinz Dätwyler, Fraktionspräsident der Evangelischen Volkspartei des Kantons Bern (EVP), analysiert den Wahlerfolg seiner Partei. Drei Sitze hat die EVP in den Grossratswahlen vom vergangenen Sonntag zugelegt. Mit den neuen Mandaten aus Aarwangen (Erwin Sommer, Melchnau) , Fraubrunnen (Ruedi Löffel, Münchenbuchsee) und Aarberg (Margrit Staub, Lyss) kommt die EVP neu auf elf Sitze im Kantonsparlament. (...)
SVP-Kantonalpräsident Hermann Weyeneth sagte zum EVP-Erfolg, dass die SVP vor allem auf dem Land an die EVP verloren habe und dass die tiefe Stimmbeteiligung der SVP geschadet und den kleinen Parteien Auftrieb gegeben habe.

 

Blick; 16.4.02

Mit Schwellen-Ruedi wieder im Aufwind - EVP-Wahlerfolge in der Schweiz

BERN - Schwellen-Ruedi als erfolgreicher Krankenpfleger. Seit der frühere Zürcher Stadtrat Ruedi Aeschbacher (60) die Evangelische Volkspartei EVP präsidiert, geht es mit der kleinen Partei aufwärts. Am Wochenende feierte die Aeschbacher-Partei verblüffende Wahlsiege.
Früher nervte er die Zürcher mit seiner progressiven Verkehrspolitik. Ruedi Aeschbacher war der Erfinder der Schwellen zur Verkehrsberuhigung. Jetzt verhilft er der fast schon totgesagten Partei zu einer wahren Wiedergeburt.
Im Kanton Bern ist die EVP mit drei Sitzgewinnen Siegerin der Berner Grossratswahlen vom Wochenende.

 

Langenthaler Tagblatt / Berner Rundschau, 15.4.02

EVP räumt auch in Fraubrunnen ab

Im Amt Fraubrunnen war es spannend: Wer macht das Rennen um den achten Sitz? Das war die grosse Frage im Vorfeld der Wahlen. Nicht die Bürgerlichen, sondern eine Partei der Mitte holte das Mandat. Der EVPler Ruedi Löffel ist überglücklich: Der Geschäftsführer der EVP Kanton Bern aus Münchenbuchsee machte den Sitz gleich selber. Es zeige, dass die EVP auf dem richtigen Weg sei. «Die Wähler haben genug von den zwei grossen Blöcken, die keine richtige Sachpolitik machen.» (...)
Mit Champagner wird sicher nicht angestossen», schmunzelte Ruedi Löffel-Wenger, Projektleiter der Fachstelle Suchtprävention des Blauen Kreuzes. Der Erwerb des achten Sitzes im Amt Fraubrunnen ist dem Geschäftsführer der EVP Kanton Bern aber doch ein Fest wert. «Es war ein positiver Schock», erklärte der 40-jährige Buchser. «Mein Leben werde ich wohl neu organisieren müssen», meinte Löffel-Wenger.

 

Bund und BZ, 6.11.01

MÜNCHENBUCHSEE. EVP mit Hügli und Löffel

Die EVP Münchenbuchsee hat zuhanden des EVP-Amtsverbandes Matthias Hügli und Ruedi Löffel als Grossratskandidaten nominiert. Hügli ist Leiter des reformierten Seelsorgeteams am Berner Inselspital und Parlamentsmitglied. Löffel arbeitet als Projektleiter auf der Fachstelle für Suchtprävention beim Blauen Kreuz und als Geschäftsführer der EVP Kanton Bern.

 

Der Bund 26. März 01

Nationalrat - EVP Bern strebt zweiten Sitz an

pd. Spätestens bei den Nationalratswahlen von 2007 will die EVP des Kantons Bern einen zweiten Sitz erobern: Dieses Ziel setzte EVP-Geschäftsführer Ruedi Löffel an der Delegiertenversammlung vom Freitag in Nidau. Seinen Optimismus begründete Löffel unter anderem mit der steigenden Mitgliederzahl sowie mit der steigenden Auflage des Parteiorgans «Berner EVP Politik». Zudem habe die EVP in letzter Zeit vermehrt an Gemeindewahlen teilgenommen und in verschiedenen Gemeinden neue Ortssektionen gegründet, beispielsweise in Huttwil und Belp. Eine weitere Gründung in Zollikofen steht laut Löffel unmittelbar bevor.

 

Hier finden Sie alle Medienberichte über Wahlkämpfe- und siege der EVP bis und mit Frühling 2006.

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